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Bewertung TUI FAMILY LIFE Orquidea – Bahia Feliz auf Gran Canaria

Das Hotel
Der erste Eindruck ist „Betonbunker“. Das war zumindest mein Eindruck, als wir mit dem Bus vor die Lobby gefahren sind. Zum Glück kommt auf den ersten Eindruck der zweite. Dieser war anders und so haben meine Familie und ich einen schönen Urlaub gehabt.
Während unseres Aufenthalts war das Hotel vornehmlich von englischen, Schwedischen und Niederländischen Familien besucht. In der zweiten Woche war ein höherer Anteil an Deutschen Gästen zu spüren. Im allgemeinen können wir alle Gäste dahingehend zusammen fassen, dass alle Gäste, unabhängig ihrer Herkunft, einfach einen schönen Urlaub mit ihrer Familie verbringen wollten. Wir haben keine Gelage und keine lauten Gäste erlebt. Es war eine Grundweg entspannte Stimmung.
Kritikpunkt gehen in Bezug auf das Hotel, an das Platzangebot und den Strand. Es sind nicht genügend Liegen vorhanden. Somit muss man, um 07:00 zum reservieren. Ansonsten bekommt man keine Liegen mehr. Das muss verbessert werden.
Es gibt nur einen Kieselstrand. Gäbe es einen Sandstrand mit Liegen wäre die Gesamtsituation am Pool entspannter und der Platz würde für alle ausreichen.
Die Lage des Hotels ist gut. Bahia Feliz ist ein eigener Bereich, welcher etwa 15 Minuten von Maspalomas und etwa 35 Minuten von Las Palmas entfernt liegt. Zum Flughafen sind es gerade mal 10 Minuten. Um das Hotel herum gibt es ein paar nette und gute Restaurants, ein paar Souvenirshops, ein Surfladen, einen Doktor, eine Apotheke, einen Supermarkt, Modegeschäfte und Geschäfte mit Strandutensilien.
Vor dem Hotel gibt es zudem eine Bushaltestelle. Somit kann man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln Wunderbar in die Städte kommen.
Die Zimmer sind nichts besonders. Man hat relativ gute Betten und genügend Platz und Stauraum für eine vierköpfige Familie. Wir hatten ein Zimmer im 4ten Stock mit Meerblick. Grundsätzlich glaube ich dass alle Zimmer in den höheren Stockwerken Meerblick oder zumindest eingeschränkten Meerblick bieten.
Unser Zimmer war immer sauber und es hat alles funktioniert. Safe war da, Fernseher hatte Deutsche Sender. Das W-Lan war ok. Wobei, das heute ja dank EU egal ist. Die Klimaanlage war ok. Unter strich kann man sagen, dass die Zimmer einfach, aber gut sind. Kein Luxus, aber eben auch nicht so, dass man etwas vermisst. Im Grunde einfach gut.
Das Essen war abwechslungsreich und in ausreichenden Mengen vorhanden. Wenn etwas aus war, wurde es schnell aufgefüllt. Für unsere Kinder gab es ein Kinderbuffet bei dem Morgens auch schon Bamse, das Maskottchen vorbeischaute.
Wenn man das Preisleistungsverhältnis berücksichtigt, dann war das Essen wirklich gut. Ich bin Beruflich viel in Asien und kenne mich dort aus. Mit diesem Wissen, war das Essen, unter dem Motto „Taste of Asia“ natürlich nur ein Abklatsch in Süß Sauer. Aber, und das muss hier lobend erwähnt werden, egal wie weit weg manche Gerichte auch vom original waren. Es war immer lecker.
Zudem gab es immer auch einige Standardmenüs. Nudeln und Pommes waren immer dabei. Sofern einem also mal der Fisch oder die Steaks oder die Themenessen nicht schmeckten, konnte man auf die sichere Bank ausweichen.
Die Desserts waren ok bis lecker. Auf jeden Fall gab es immer eine gute Auswahl.
Für die Kids, gab es zudem verschiedene Eissorten.
Zum Hotel gehören auch zwei Restaurants. Das El Sultan, bietet Essen a la Cart an. Dazu kann ich nichts sagen, da wir es nicht einen Abend dorthin geschafft haben. Dafür haben wir ein paar mal außerhalb  um das Hotel gegessen.  Das kann man ebenfalls empfehlen.
Das zweite Restaurant ist das „Taverna“. Hier gibt es eine Menü mit einer Auswahl aus zwei Hauptgerichten. Das war sehr lecker. Als All In Gast, darf man einmal kostenlos dorthin. Dies ist auf jeden Fall zu empfehlen.
Noch ein Tip für Weintrinker. Anders als beim Bier, bei dem aus jedem Zapfhahn das gleiche Bier kommt, gibt es verschiedene Weine. Wer also Wein mag sollte ab und an mal an unterschiedlichen Stationen Wein holen. Mein Favorit war der Weißwein in der Nähe des Kinderbuffets. Während meine Frau lieber den Weißwein aus dem Hauptrestaurant trank.
Das Freizeitangebot, die Animation.
Bei dieser Bewertung tue ich mir am allerschwersten. Denn eigentlich wären hier 5 Sterne angebracht. Erstmal zum Standard. Es gibt ein Spa das man gegen eine kleine Gebühr extra buchen kann. Das sorgt dafür, dass in dem Spa auch wirklich Ruhe herrscht. Es gibt ein Sportbecken für das das gleiche gilt. In dem Bereich gibt es ein hervorragendes ruhiges Cafe. Al InGäste bekommen hier Rabatt und am zweiten Tag auch mal einen Kaffee gratis. Es gibt alle möglichen Ausflüge und Fahrten zu Zoos, Parks usw. Dazu braucht man nicht mehr sagen.
Was mir aber diese Bewertung so schwer macht ist, dass, vor allem die Animation und das Kinderprogramm, aus zwei Blickwinkeln so unterschiedlich ausfällt. Dazu muss mann wissen, dass dieses Hotel versucht den vollen Service für Gäste aus 5 Nationen zu bieten. England, Norwegen, Schweden, Dänemark und Deutschland.
Aus dem Blickwinkel von mir (Globetrotter mit Englisch nahe Muttersprachlevel) – Die Tagesanimation war war hervorragend. Es began mit Sport. Darüber hinaus gab es den ganzen Tag Spiele und Aktionen. Am Abend gab es ab 19:30 immer eine tolles Programm mit Fokus auf die Kinder. Ab und an auch immer mal Aktionen bei denen die Eltern mit ihren Kindern was machen konnte/sollten. Im Anschluss daran gab es jeden Abend ein Abendprogramm. Hier zeigte sich das volle Potenzial der Animation. Das Junge Team war absolut hervorragend. Egal ob Tanz oder Gesang. Am ersten Abend meinte ich noch, dass das Playback ist. Am zweiten Abend schon nichtmehr und dann habe ich auch mal mit den einigen gesprochen. Das was die auf der Bühne performen war tatsächlich Live und hat mich wirklich begeistert.
……. Egal, was angeboten wurde, es wurde immer mindestens Englisch gesprochen……….
Und hier kommen wir nun zum Blickwinkel meiner Kinder, die noch kein Wort Englisch sprechen. Zum Animationsteam in den Clubs (Bamseclub und Bambini) gehören auch einige Deutsche bzw. auch welche die Deutsch sprechen. Diese boten Morgens und Nachmittags Kinderbetreuung an. Bei unserem 5jährigen hat es immer irgendwie geklappt. Bei meiner 2jährigen leider auch mal nicht. Der Kleinen war das fast egal.
Beim großen gab es zudem das Problem, dass alle anderen Kinder immer mindestens noch ein Kind hatten, dass die gleiche Sprache sprach. Während unserer Zeit waren zwar deutsche Gäste da, ab keines der Kinder war am Nachmittag in der Kinderbetreuung. Die Betreuerinnen haben zwar viel aufgefangen und die Kinder haben oft auch Spiele gespielt für die es keiner Worte braucht aber Kinder wenn halt 5 Kinder aus England da sind und 3 aus Schweden und nur einer aus Deutschland, dann tun sich die Kinder mit den Kindern, die die gleiche Sprache sprechen, natürlich leichter. Ging trotzdem. Also von daher noch keine wirkliche Kritik.
Das Abendprogramm war für die Kinder dann jedoch immer eine Berg und Talfahrt. Es gab meist zwei Moderatoren. Einer hat immer Englisch gesprochen. Der/Die andere immer in einer Landessprache. So gab es halt mal Englisch/Schwedisch, Englisch/Dänisch, Englisch/Norwegisch und Englisch/Deutsch.
Für die Engländer war das natürlich immer super. Aber für alle anderen Kinder war es immer eine Mischung aus Hoffnung, Freude oder Enttäuschung. Wenn sich eben ein Kind aus Schweden auf den Abend gefreut hatte und dann aber in Deutsch moderiert wurde, war es enttäuscht. Kurz vor unserer Abreise kam dann auch noch französisch hinzu. Somit haben sich natürlich die Kinder aus Belgien und Frankreich gefreut aber die Kinder aus Norwegen, Schweden, Dänemark und Deutschland, waren enttäuscht, weil sie nichts verstanden haben.
Hier muss man ganz klar an das Hotel und an Tui sagen: „Die Kinder eurer Zielgruppe“ sprechen meist nur ihre Heimatsprache. Der Versuch ein Animation für 5 -6 Länder zu machen, führt immer dazu, dass ein Teil der Kinder enttäuscht sein wird. Das muss klar herausgestellt werden und klar kommuniziert werden“. Wie gesagt, ich persönlich fand es sehr unterhaltsam. Ich habe aber den Urlaub für mich und meine Familie gebucht. Hätte ich gewusst, dass die Animation so selektiv gemacht wird, so dass man eigentlich immer damit rechnen musste, dass die eigenen Kinder am Abend enttäuscht sind, weil sie nichts verstehen, hätte ich mich für ein anderes Hotel entschieden. TUI und das Hotel müssen klar kommunizieren dass Gäste die Englisch sprechen, das Angebot zu 100% wahrnehmen können. Gäste aus Schweden zu ca. 70%, Gäste aus Deutschland zu ca. 50%, Gäste aus Frankreich vielleicht zu 5%.
Das ganze kann sich natürlich auch ändern und hängt davon ab aus welchen Länder die Animateure kommen. Die Aufteilung oben, war zumindest mein Eindruck während unserer Zeit.

Bücher zu verschenken!

Wenn man viel unterwegs ist, dann kommt man auch viel zum Lesen. Häufig habe ich bisher noch richtige Bücher gelesen. Doch nach dem Lesen stellt man das Buch meistens für immer in den Schrank.

Das nimmt zum einen irrsinnig viel Platz weg, zum anderen finde ich es sehr schade, dass keiner mehr was davon hat. Daher behalte ich meine Bücher nicht. Ich „verschenke“ sie. Das verschenken steht in Anführungszeichen weil ich selber zwar kein Geld möchte, ich aber dennoch darum bitte, dass man für jedes Buch ein wenig Geld spendet.

Die Spenden für die Bücher werden in einer Spardose gesammelt und kommen dann unserem örtlichen Kindergarten zu gute. Wer also ein Buch haben möchte, der kommt einfach vorbei oder schickt mir eine Email.

Aktuelle Bücherliste gibt es immer hier.

Bücherliste
Buchtitel Autor Typ Sprache
Vorname Nachname
Das Opfer John Katzenbach Hardcover Deutsch
Das Rätsel John Katzenbach Taschenbuch Deutsch
Das tötliche Gebot Mark T. Sullivan Taschenbuch Deutsch
Panik Mark T. Sullivan Taschenbuch Deutsch
Toxic Mark T. Sullivan Taschenbuch Deutsch
Limit Mark T. Sullivan Taschenbuch Deutsch
Mystik Mark T. Sullivan Taschenbuch Deutsch
Die fünfte Frau Henning Mankell Taschenbuch Deutsch
Die weiße Löwin Henning Mankell Taschenbuch Deutsch
Willkommen im Meer Kai-Eric Fitzner Taschenbuch Deutsch
Nur wer sich ändert wird bestehen. Friedrich Merz Taschenbuch Deutsch
Winter Starre Joachim Rangnick Taschenbuch Deutsch
In eisigen Höhen John Krakauer Taschenbuch Deutsch
Ohne ein Wort Linwood Barclays Taschenbuch Deutsch
Erbarmen Adler Olsen Taschenbuch Deutsch
Das Fehlurteil James Grippando Taschenbuch Deutsch
Der Engelspapst Jörg Kästner Taschenbuch Deutsch
DIe Wand Marlene Haushofner Taschenbuch Deutsch
The Chemistry of Death Tesss Gerritsen Taschenbuch Englisch
Written in Bones Simon Beckett Taschenbuch Englisch
The Girl in 6e A.R. Torre Taschenbuch Englisch
Victim Chris Mooney Taschenbuch Deutsch
Das Buch der Namen Gregory Tintori Taschenbuch Deutsch
Der siebte Tod Paul Cleave Taschenbuch Deutsch
Das System Karl Disberger Taschenbuch Deutsch
Schattenblume Karin Slaughter Taschenbuch Deutsch
Spiel unter Freunden P.J. Tracy Taschenbuch Deutsch
Voodoo Nick Stone Taschenbuch Deutsch
Vater Unser Jilliane Hoffmann Taschenbuch Deutsch
Black Out Marc Elsberg Taschenbuch Deutsch
Pixie Andrea Mohr Hardcover Deutsch
Die Quelle Catherine Chanter Hardcover Deutsch
Apfeldiebe Michael Tietz Hardcover Deutsch
Rattentanz Michael Tietz Hardcover Deutsch
Ausgebrannt Andreas Eschbach Hardcover Deutsch
Welt in Angst Michael Crichton Hardcover Deutsch
Mordshunger Frank Schätzling Hardcover Deutsch
Die dunkle Seite Frank Schätzling Hardcover Deutsch
Lautlos Frank Schätzling Hardcover Deutsch
Limit Frank Schätzling Hardcover Deutsch
Der Schwarm Frank Schätzling Hardcover Deutsch
Ausgesetzt James W. Nicholas Taschenbuch Deutsch
Geheimdienst Makaze Clive Cussler Taschenbuch Deutsch
Das Maya Ritual Patrick Dünne Taschenbuch Deutsch
Verstummt Karin Slaughter Taschenbuch Deutsch
Ein König für Deutschland Andreas Eschbach Taschenbuch Deutsch
Totengrund Tess Gerritsen Taschenbuch Deutsch
Der Meister Tess Gerritsen Taschenbuch Deutsch
Scheintot Tess Gerritsen Taschenbuch Deutsch
Grabkammer Tess Gerritsen Hardcover Deutsch
Schwesternmord Tess Gerritsen Taschenbuch Deutsch
Todsünde Tess Gerritsen Hardcover Deutsch
Blutmale Tests Gerritsen Hardcover Deutsch
Das geheime Abendmahl Javier Sierra Hardcover Deutsch
Der Schatten des Chamäleons Minette Walters Hardcover Deutsch
Die stumme Bruderschaft Julia Navarro Hardcover Deutsch
Die Wächter David Baldacci Hardcover Deutsch
Der Anwalt John Grisham Hardcover Deutsch
Echo einer Winternacht Val Mc Dermid Hardcover Deutsch
Blutbeichte Alex Barclay Harcover Deutsch
Der Afgahne Frederick Forsyth Hardcover Deutsch
Gottlos Karin Slaughter Hardcover Deutsch
Das Magdalena Evangelium Kathleen Mc Gowan Hardcover Deutsch
Der Schatten von Thot Michael Peinkofer Hardcover Deutsch
A long way down Nick Hornby Hardcover Deutsch
Der Marlow Code Leslie Silbert Hardcover Deutsch
Unmoralisch Brian Freeman Hardcover Deutsch
Meteor Dan Brown Hardcover Deutsch
Iluminati Dan Brown Taschenbuch Deutsch
Das verlorene Symbol Dan Brown Hardcover Deutsch
Sakrileg Dan Brown Hardcover Deutsch
Diabolus Dan Brown Hardcover Deutsch
Inferno Dan Brown Hardcover Deutsch
Sakrileg (Ilustrierte Ausgabe) Dan Brown Hardcover Deutsch
Guinness World Records 2006 Guinness World Record Hardcover Deutsch
The Autobiograhy of Martin Luther King Clayborne Carson Taschenbuch Englisch
Ich finde dich Harlan Coben Taschenbuch Deutsch

TIP – Vorbereitung und Gepäck für eine Geschäftsreise

Nachdem mich immer wieder der Eine oder Andre gefragt hat, wie man denn am besten eine Geschäftsreise vorbereitet, möchte ich euch hier mal meinen Weg zeigen.

Grundlage:
Jede Geschäftsreise ist anders. Ich werde euch hier auch keine Tips zum Meeting selber geben. Das ist ja alles so individuell, dass man dafür wahrscheinlich einen ganz eigenen Artikel schreiben könnte. Nur soviel dazu, mir ist es immer wichtig mindestens einen Abend mit meinem Geschäftspartner zu verbringen. Das kann der Abend am Anreise-tag oder der Abend nach dem Meeting sein. Wenn ihr nur ein Meeting habt, dann macht es durchaus Sinn auch noch eine zweite oder gar dritte Nacht einzuplanen um zum einen entspannter am nächsten Tag abreisen zu können oder um mit dem Partner noch einen Freizeittag zu verbringen. Das hier im Detail zu erörtern wäre aber sicher einen eigenen Artikel wert. Darum kümmere ich mich hier um das drum herum. Die Vorbereitung, das Gepäck usw. Damit ihr meine Ansätze versteht, müsst ihr wissen, dass ich meist 5 – 10 Tage unterwegs bin und dabei bis zu 7 Meetings auf einem Kontinent durchziehe. Daher mag manches übertrieben sein. Deshalb denkt immer an euren eigenen Terminkalender.

Im Anflug auf Bali

Im Anflug auf Bali

Das ganze geht natürlich mit den Unterlagen los. Für jedes Meeting richte ich mir eine Mappe mit den wichtigsten Unterlagen und den Themen die ich besprechen möchte. Ich hab das auch schon auf dem iPad gemacht. Das erfassen von Notizen hat sich hier aber häufig als störend erwiesen, wohingegen Papier tatsächlich noch eine gewisse Akzeptanz hat. Deshalb nutze ich für Präsentationen ein iPad und einen Laptop, für Notizen jedoch ein Blatt Papier.

Neben den Mappen fürs Meeting richte ich mir einen Schnellhefter mit allen Reiseunterlagen. Darin enthalten sind das Flugticket, alle Hotelreservierungen, Mietwagenreservierungen, Bahntickets usw. Vor allem an abgelegenen Flughäfen oder Flughäfen in unsicheren Gegenden, muss man ein gedrucktes Ticket vorweisen können. Für den Fall, dass ich die Mappe verliere oder etwas kaputt geht, habe ich den kompletten Inhalt als Kopie in meiner Dropbox gespeichert. Dropbox kann von jedem Computer der Welt und von jedem Handy erreicht werden. Somit hat man die beste Möglichkeit auch verlorene Unterlagen schnell wieder auszudrucken.

Als nächstes wird der Trolly für die Meetings vorbereitet. Darin habe ich meinen Laptop, meine Reiseunterlagen und die Mappen für die Meetings. Zudem befinden sich Kugelschreiber, Visitenkarten und die Stromkabel darin. Der Trolly ist das wichtigste Utensil und sollte sehr hochwertig sein. Schließlich geht man damit auch zum Kunden. Ich selber nutze einen Trolly von Samsonite, welcher sicher schon 5 – 6 mal um die Erde geflogen ist. Das wichtigste in diesem Trolly ist jedoch mein „First Aid“ Kit. Das ist eine kleine Tasche in der ich Imodium Akut, Elektrolyte, Kopfschmerztabletten und Desinfektionstücher habe. Zudem habe ich immer zwei Pack Tempotaschentücher in der Nähe deponiert. Zur Erklärung, muss ich vielleicht erwähnen, dass ich ausschließlich durch Asien reise. Dort sind die hygienischen Vorraussetzungen nicht immer ideal. Das „First Aid“ kit habe ich auch in meinem Hygienebeutel. Das macht deshalb Sinn, da man im Falle eines Falles schnell reagieren kann. Wenn das alles drin ist, kommt das zweitwichtigste. Das ist ein frisches Hemd, eine Unterhemd, eine Unterhose ein Paar Socken und eine Krawatte. Gerade wenn das Meeting kurz nach der Anreise stattfindet, hat man so die Möglichkeit, auch bei Verlust des Koffers noch einigermaßen passabel auszusehen. Zu guter Letzt kommt dann noch ein Satz geräuschreduzierender Kopfhörer dazu. das ist ein absolutes muss für Leute die häufig fliegen. Ich selber verwende die BEATS Studio.

Wenn der Trolly fertig ist, kommt meine Handtasche dran. Das ist ein kleiner Umhängebeutel in dem ich wieder ein Pack Tempos habe, mein iPad und meine Reisemappe. Die Reisemappe enthält meinen Ausweis, eine Kreditkarte und alle Meilenkarten bzw. Hotelkarten wie z.B. Frequent Traveler, Skyteam, OneWorld, Aclub usw. Sie dient auch dazu die Bordkarten für Anschlussflüge und die Gepacktickets sicher zu verwahren. Kurz vor betreten des Flugzeuges hänge ich mir meist die Kopfhörer, welche in einer sicheren Schatulle verstaut sind, mit der Schatulle an die Handtasche. Dadurch kann ich den Trolly getrost im Gepackfach lassen und habe alle wichtigen Dinge in einem kleine Täschchen an meinem Sitz.

Um die Ausstattung zu komplettieren, kommt mein iPhone dazu. Das habe ich immer in der Hosentasche. Dort sind alle Apps aller Fluglinien drauf, sowie meine wichtigsten Apps. Zum einen ist das „Flug+“. Diese App hilft einem alle Flüge zu verwalten ohne ständig die Reisebestätigung raus kramen zu müssen. Zudem gibt diese App Informationen über das Gate, die Einstiegszeit, Verspätungen und Sitzplätze im Flughafen.

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Des Weiteren ist dies „Priority Pass“. Zu dieser App muss man sagen, dass es Flughafen gibt oder Flug-Konstellationen bei denen man nicht in eine Airline Lounge kann. Wenn man nicht häufig fliegt, dann geht das sowieso nicht. Piority Pass ist eine Art Lounge Vereinigung. Gegen eine Gebühr von € 100 bis €300 im Jahr darf man eine gewisse Anzahl von Lounges pro Jahr besuchen. Über mein Konto bei meiner Bank habe ich diese Karte mit unbegrenztem Lounge Zugang Kostenlos erhalten. Dadurch kann ich an jedem Flughafen auf der Welt in eine Lounge sitzen. Das macht das Reisen natürlich sehr viel Angenehmer und hilft einem effizienter zu arbeiten. Durch diesen Vorteil habe ich schon häufig wichtige Dinge auf dem Flughafen erledigt.
Die dritte App ist „Seatguru„. Die ist vor allem bei der Sitzplatzwahl wichtig. Ich bin jetzt jedoch absoluter Egoist und werde euch nicht verraten wo die besten Plätze sind und wie man die bekommt. Bei einer Körpergröße von über 2m ist das sehr wichtig. Daher verzeiht mir den Egoismus.

Weiter geht es mit dem Hauptgepäck. Dazu habe ich zwei Grundsätzliche Regeln.
-Pro Tag einen Satz Klamotten. Diese Regel erleichtert einem die Auswahl der Menge der Klamotten und garantiert einen gewissen Satz an Backup Kleidung. Das ist äußerst wichtig, denn häufig hat man keine Zeit oder keine Gelegenheit ein defektes Kleidungsstück schnell zu ersetzen. Vor allem, wenn man kaum persönliche Zeit eingerechnet hat. Die zweite Regel ist, immer eine Kreditkarte pro Gepäckstück. Warum erfahrt ihr hier.

Dann gibt es natürlich noch den Unterschied zwischen Reisetag und Meetingtag und den Tagen an denen man vom Meeting direkt in den Flieger steigt.Für den Reisetag wähle ich immer eine schwarze Jeans,eine robustes Baumwollhemd und bequeme Schuhe. Zudem habe ich immer eine Jacke dabei. Selbst wenn ich am Äquator herumreise. Gerade im Flieger wird es häufig mal Kalt. Zudem habe ich eine Jacke mit Brillenfach dabei, was verhindert, dass meine Brille im Flugzeug verloren geht.Für das Meeting nehme ich immer entsprechende Kleidung mit. Das kann von Kurzarm mit Krawatte bis hin zum Anzug gehen. Abhängig von den Landes typischen Gepflogenheiten. Grundsätzlich trage ich jedoch eine Krawatte. Ich gehe hierbei davon aus, dass dies von einem repräsentativen deutschen Geschäftsmann erwartet wird. Hierbei gleich ein Tip. Nehmt euch auch was sehr legeres und schludriges mit. Gerade Morgens beim Frühstück liebe ich es einfach in bequemen Klamotten zu essen. Zudem verhindere ich damit, dass es Kaffeeflecken auf dem neuen Hemd gibt. Wenn du also dein Outfits für jeden Tag komplett hast, dann packe eine zusätzliche Hose ein. Auch das gilt der Sicherheit und ist Gold wert. Nach den Klamotten kommt der Rest. Dazu gehören immer zwei Paar Schuhe für die Meetings. Auch hier gilt eines als Backup. Dann sollte man genügend Reiseadapter dabei haben. An dieser Stelle sei angemerkt, dass ich immer auch einen ganz einfachen Stecker von zwei Pin auf US dabei habe. Solche Stecker gibt es für 2 Euro meist in Asien, erfüllen keine Sicherheitsnorm und sind dennoch Gold wert. Schließlich kommt dann noch eine Ersatzbrille und eine Kreditkarte in den Koffer. Wenn dann alles passt, stecke ich Lenor Trocknertücher dazu. Die helfen, dass die ganze Wäsche länger frisch riecht und dass auch mit zuzunehmender Schmutzwäsche immer ein frischer Wind im Koffer weht.
Bei der Koffergröße bin ich flexibel. Ich reise mit TITAN X2 4W Koffern und habe diese in allen Größen (S, M, XL). Die Koffer sind preiswert, im mittleren Preissegment positioniert, sehen stylisch aus und sind sehr robust. Wenn dann doch mal was defekt war, hat der Service von Titan sehr gut funktioniert. Vor allem aber kaufe ich die Koffer weil sie „Made in Germany“ sind sich die Qualität der Koffer bis jetzt bewährt hat.

Packliste:
Ich habe lange experimentiert, was wohl die beste Methode ist um dies mit einer Packliste abzusichern. Auch hier habe ich verschiedenste Apps probiert. Leider hat mir keine so gepasst wie ich es brauche. Daher habe ich mir einfach eine Notiz erstellt, die ich mir jedes mal Ausdrucke und dann abhake. Das ist zwar total uncool und oldschool, funktioniert aber einfach am Besten.

Meine Liste sieht im Grunde übrigens so aus:

– Unterwäsche für jeden Reisetag
– Hemden entsprechend
– Krawatten
– Anzug wenn nötig
– Stoffhose
– Gürtel
– ReiseJeans
– Backup Hose
– Reisemappe mit Backup Kreditkarte, Meilenkarten,
– Reisepass
– Backupreisepass
– Reisegeldbeutel mit Kreditkarten, I-D Card.
– Reiseplan
– Meetingplan
– Reiseadapter
– Laptop
– Ladegerät Laptop
– Kamera mit vollem Akku
– Ladegerät Geschäftshandy
– Ladegerät iPhone
– iPad
– iPhone
– Geschäftshandy
– Kulturbeutel mit Rasierer, Medikamenten, Zahnbürste und Paste.
– zweites Paar Schuhe
– T-Shirt

So das wars. Jetzt wisst ihr wie ich das mache. Noch ein paar Fakten zu meiner Reisetätigkeit. Ich fliege ca. alle 2 – 3 Wochen für etwa 5 – 10 Tage nach Osten. Mein Einsatzgebiet erstreckt sich vom nahen Osten bis hin nach Neuseeland. Insgesamt mache ich ca. 150 000 bis 200 000 Meilen jedes Jahr.

Wenn ihr Fragen habt, einfach melden. Ansonsten wünsche ich euch allzeit guten Flug.

Am 13 Januar in Bangkok zu sein, war nicht die beste Idee.

Als ich diese Reise vor einigen Monaten geplant hatte, konnte ich ja noch nicht ahnen, was da auf mich zukommt. Normalerweise schreibe ich nicht über meine Geschäftsreisen. Aber Tag 2 der Januar Tour 2014 hat es definitiv verdient.

Die Anreise nach Bangkok verlief, wie bei EMIRATES üblich, ganz angenehm. Pünktlich 20 vor Plan kamen wir an. Auch am Flughafen ging alles Reibungslos. Selbst der Taxifahrer in die Stadt war nett. Allerdings hatte ich schon ein mulmiges Gefühl. Denn kurz zuvor hatte ich einen Kollegen angerufen und wollte mit Ihme was für Samstag ausmachen. Der ist aber mit seiner Familie geflüchtet, da es wohl Massenproteste gibt.

Auf dem Weg zum Hotel ging dann bald nichts mehr. Das Ergebnis war, dass mein Hotel komplett unerreichbar war. Irgendwie haben sich alle Proteste dort gesammelt. Ok, schnell umdisponiert und wieder raus aus der Stadt. Laut Taxifahrer, der 20 Minuten telefoniert hatte“ gibt es ein Zimmer in einem guten Hotel außerhalb. Dort angekommen, war dann aber nichts mit Zimmer. Glücklicherweise kannte ich sowohl diese Hotel als auch ein paar drumherum. Also ab ins nächste Taxi und alle Hotels abgeklappert. Leider waren jedoch alle belegt.

Beim letzten hab ich mich dann ganz frech in die Internet Ecke gesetzt und angefangen zu recherchieren. Tja was will man sagen. Alle verfügbaren Hotels lagen in der Stadt. Ok, ich habe mich dann für das Novotel Ploenchit entschieden. Das hatte ich vorher schon mal gesehen und konnte dort noch keine Protestanten ausmachen. Tja, das wusste aber nur ich und der Mann an der Rezeption dort. Der Taxifahrer weigerte sich vehement dort hin zu fahren. Es brauchte also noch weitere Minuten, bis ich Ihn überzeugen konnte.

Nun bin ich endlich in Bangkok angekommen. Und hier nun einige Fotos der Demo heute.

Update 19.01.14: Hier auch noch ein Video.